{"id":473,"date":"2016-03-24T14:34:24","date_gmt":"2016-03-24T13:34:24","guid":{"rendered":"http:\/\/problogs.de\/Christinas_Blog\/?p=473"},"modified":"2016-03-24T14:34:24","modified_gmt":"2016-03-24T13:34:24","slug":"meine-ersten-nachrichten-aus-dem-krankenhaus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/problogs.de\/Christinas_Blog\/?p=473","title":{"rendered":"Meine ersten Nachrichten aus dem Krankenhaus"},"content":{"rendered":"<p>Meine geplante Aufnahme am Montag war erstmal wieder der Horror. Um 10 Uhr wurde ich einbestellt zur Aufnahme. Bis ich dann allerdings auf mein Zimmer konnte war es dann halb sechs abends. Ich bin doch tats\u00e4chlich \u00fcber 6 Stunden von eine Cafeteria in die n\u00e4chste gewackelt. Unfassbar\u2026 Aber die geben hier ja auch nur ihr Bestes. Ich sollte am Montag unbedingt meine Lumbalpunktion bekommen, aber da ich danach dann ja immer ein paar Stunden liegen muss, hat man sie mir auch erstmal nicht ambulant gegeben, w\u00e4hrend ich gewartet habe, da keine wusste wann das Bett frei wird. Um halb f\u00fcnf blieb den \u00c4rzten dann aber auch nichts anderes mehr \u00fcbrig und sie haben mir die Punktion doch ambulant gegeben. Dann lag ich ein wenig in der Ambulanz und musste dann nach oben auf die Isolierstation. Bl\u00f6d gelaufen mit dem liegen bleiben. Auf der Isolierstation ist das schon ein Schock im Vergleich zur normalen Station. Man ist hier sehr eingeschr\u00e4nkt. Eigentlich sollten die strengen Isolierbedingungen f\u00fcr mich auch noch gar nicht gelten. Naja aber die allgemeinen Regeln gelten nat\u00fcrlich f\u00fcr alle. Hier muss jeder, der auf die Station gehen m\u00f6chte, seine Kleidung wechseln, darf nichts mit rein nehmen und muss sich dann in den Schleusen vor den einzelnen Zimmern steril machen. Das war am ersten Tag bei mir noch recht locker. Am Dienstag um 13 Uhr sind wir dann mit der Antik\u00f6rpertherapie gestartet. Diese Antik\u00f6rper sollen nun die Leuk\u00e4miezellen zerst\u00f6ren, ohne dabei mein restliches Knochenmark zu sehr zu sch\u00e4digen. Bei den Chemos fr\u00fcher war das ja immer so. Das w\u00fcrde mein Knochenmark mit seinem Schaden aber gar nicht \u00fcberstehen, darum diese Alternative Therapie. Ich vertrage die Therapie ganz gut. Da sie aber recht gef\u00e4hrlich wirken kann, wenn der K\u00f6rper versucht sich gegen die Antik\u00f6rper zu wehren, werde ich hier sehr streng \u00fcberwacht und liege an 10000 Schl\u00e4uchen angeschlossen, werde vom EKG \u00fcberwacht, Blutdruckmessung und Pulsmessung \u00fcber 24 Stunden f\u00fcr mehrere Tage. Ich bin ganz sch\u00f6n gefangen, habe auch noch andere Kabel an mir h\u00e4ngen und so ist es ist ein Kunstst\u00fcck mit dem ganzen Mist auf die Toilette zu kommen. Im Zimmer rumlaufen ist damit eher nicht m\u00f6glich und das Zimmer verlassen darf ich sowieso nicht. Ich h\u00e4nge also den ganzen Tag im Bett. Gestern sind meine Leukozyten dann auch sturzartig auf 90 herunter gesaust. So niedrig war ich selten. Nun wurden auch meine Isolierbedingungen versch\u00e4rft. Also volles Sterilisationsprogramm vor meinem Zimmer. Ich darf nur noch das Essen, was das Personal rein reicht und das entspricht nicht meinem Geschmack. Ich darf keine Vollkornprodukte essen, nichts mit N\u00fcssen, keinen normalen Joghurts, nur Zerkochtes und Ultrahocherhitzes. Und da eh niemand was anderes rein bringen darf, bleibt es auch dabei. Gar nicht mein Ding. Ansonsten hatte ich bis heute morgen ziemliche Kopfschmerzen von der Lumbalpunktion, die jetzt gl\u00fccklicherweise besser sind. Ansonsten macht mich die Therapie sehr m\u00fcde, aber das kann man ja wohl noch in Kauf nehmen. Wenn ich schlafe vergeht die Zeit wenigstens\u2026.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meine geplante Aufnahme am Montag war erstmal wieder der Horror. Um 10 Uhr wurde ich einbestellt zur Aufnahme. Bis ich dann allerdings auf mein Zimmer konnte war es dann halb sechs abends. Ich bin doch tats\u00e4chlich \u00fcber 6 Stunden von eine Cafeteria in die n\u00e4chste gewackelt. 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