Ein Tag im Krankenhaus

Was ein anstrengender Tag. Gestern war ich im UKM, wie kann es auch anders sein. Um halb neun sollte die Knochenmarkspunktion stattfinden, um neun Uhr die Inhalation und um 10 Uhr die Aufklärung für die Ganzkörperbestrahlung. Dass das nicht funktionieren kann, war mir ja im Vorfeld schon klar. Die Punktion fand um kurz vor halb 10 statt, danach muss man noch eine halbe Stunde liegen, ergo Termin zur Inhalatation verpasst. Die Punktion war heute sehr schmerzhaft. Sie haben wieder am Sternum punktiert. Beim ersten Versuch kam wieder nichts und dieser Versuch hat auch noch am Meisten weh getan, sodass ich voll Bammel vorm zweiten Stechen hatte. Das hat dann aber zum Glück geklappt. Den Inhalationstermin konnten wir auf 10:45 verschieben und der Termin zur Ganzkörperbestrahlung findet am Mittwoch statt. Um 11:45 hat sich dann meine Pumpe brav gemeldet und wurde komplett abgestöpselt. Endlich wieder ohne Medikamententasche unterwegs, Yeah! Um 12:30 hatte ich dann einen Lungenfunktionstest. Das ist wirklich eine super Sache, wenn man gerade am Brustbein punktiert wurde und man Schmerzen bei jedem Atemzug hat. Atmen Sie gaaanz tief ein, noch tiefer und Luft anhalten und wieder aus, weiter, weiter…Aua! Das Beste kam dann aber noch: Ich hatte einen HB von 7,1. Als ich zu den Untersuchungen laufen musste oder Zuhause die Treppe rauf gegangen bin, war ich schon immer total fix und fertig und nun sollte ich erstmal aufs Fahrrad um die Sauerstoffsättigung unter Belastung zu messen. Super Sache, das Ergebnis ist sicherlich sehr aussagekräftig. Dann ging es munter weiter zurück zu meinen Ärzten, wo ich dann erstmal auf ein Arztgespräch und Blutkonserven gewartet haben. Irgendwann habe ich dann angefangen meine bekannten Knochnschmerzen zu bekommen und ich denke auch, dass ich wieder aufgefiebert habe (das habe ich seit bestimmt einer Woche jeden Tag). Ich war um halb neun im Krankenhaus und um 17:45 Uhr wieder Zuhause. Mir tat mein Brustbein sau weh und ich war fix und alle. Arbeiten gehen ist dagegen ein Spaziergang (so empfinde ich einen 10-Stunden-Arbeitstag im Vergleich zu dem Tag Heute). Naja, sehen wir es mal so, das haben wir auch wieder geschafft! Und das Beste: Ich muss die Medikamentenpumpe nicht mehr mit mir herum schleppen!

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